Veranstaltungen

Vortrag am 26. Juni 2017

Im Rahmen der KOALA-Innovationsinitiative „EinFachBio“ spricht Prof. Dr. Andrea Möller (Universität Trier, Professur für Biologie und ihre Didaktik) zum Thema Experimentieren und zu aktuellen Forschungsergebnissen zur Experimentierkompetenz.
Die Initiative „EinFachBio“ wird gemeinsam verantwortet von Prof. Dr. Armin Lude (PH Ludwigsburg) und Prof. Dr. Johannes Steidle (Universität Hohenheim). Die Beteiligten entwickeln die hochschulübergreifende Vorlesung „Einführung in die Fachdidaktik Biologie“ im Rahmen einer Zusammenarbeit von Lehrenden, Studierenden sowie externen Experten und Hochschuldidaktikern weiter. Der Vortrag von Frau Möller findet statt:
Montag, 26. Juni 2017
17.00 Uhr
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Hörsaal 2.201

Vortrag am 4. Juli 2017

Im Rahmen der KOALA-Innovationsinitiative „Thinking Journey“ hält Prof. Dr. Yaron Schur (David Yellin Institut Jerusalem) einen Vortrag zum Thema „Thinking Journey – Teaching for Understanding in Heterogeneous Classrooms“.
Die Initiative „Thinking Journey“ wird gemeinsam verantwortet von Prof. Dr. Erich Starauschek (PH Ludwigsburg) und Salome Wörner (Studentin der Universität Stuttgart). Die Beteiligten beschäftigen sich mit der Entwicklung und Ausbringung einer integrierten und innovativen Physikdidaktikveranstaltung. Herr Schur ist als externer Experte in das Vorhaben eingebunden. Sein öffentlicher Vortrag findet statt:
Dienstag, 4. Juli 2017
17:30 Uhr
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Raum 2.108

Die Veranstalter freuen sich auf zahlreiche Gäste!

 

Podiumsdiskussion „Environmental Crisis“, Ludwigsburg, 10. Mai 2017

Welchen Herausforderungen stehen sich Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit der zunehmenden Knappheit von Ressourcen und einer grassierenden Umweltzerstörung gegenüber? Wie bewältigen sie diese zentralen Fragen an die Zukunft? Und welche Rolle spielen Ressourcenverteilung und Nachhaltigkeit in der ersten und zweiten Phase der Lehrerbildung? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Mitglieder der PSE-Fachgruppen Biologie, Politik und Wirtschaft sowie zahlreiche Gäste im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema „The Environmental Crisis, Business Interests, and their Relevance for Secondary Teacher Education in Biology, Economics and Politics“.
Der spannenden Diskussion ging eine aufschlussreiche Buchvorstellung des neuen Sammelbands der beiden indischen Publizistinnen Kanchi Kohli und Manju Menon voraus. Die englischsprachige Veranstaltung wurde moderiert durch den Prorektor der PH Ludwigsburg und Projektleiter des Verbundprojekts „Lehrerbildung PLUS“, Prof. Dr. Jörg-U. Keßler. Im Rahmen der erkenntnisreichen Diskussion zeigten sich gleich mehrere inhaltliche Anknüpfungspunkte für die weitere Zusammenarbeit in den hochschulübergreifenden PSE-Fachgruppen.

Workshop/Vortrag "Unterrichtsvideos", Stuttgart, 20. März 2017

Fünf Mitarbeiterinnen der Bildungswissenschaften (Brigitte Heintz-Cuscianna, Universität Stuttgart/PH Ludwigsburg; Franziska Heller, PH Ludwigsburg; Ramona Seitz, Universität Stuttgart) und der Fachdidaktiken Kunst (Katja Büchli Weiss, Kunstakademie Stuttgart) und Musik (Dr. Christiane Lenord, Musikhochschule Stuttgart) der PSE-Verbundpartner haben für das Jahr 2017 erfolgreich eine KOALA-Innovationsinitiative eingeworben. Gemeinsam beschäftigen sie sich mit dem Einsatz von Unterrichtsvideos in einer professionsorientierten Lehrerbildung.

Im Rahmen ihrer Innovationsinitiative fand am 20. März 2017 ein erster Workshop zum Thema "Erhebung und Dokumentation von mehrperspektivischen Unterrichtsvideos" an der Musikhochschule statt. Als Referent konnte Daniel Prantl von der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig gewonnen werden, der bereits im nationalen und internationalen Raum professionelle Unterrichtsvideos aufgenommen und für die Lehre nutzbar gemacht hat. Der Schwerpunkt des Workshops lag auf der Vermittlung von technischen Grundlagen zur Erstellung von Unterrichtsvideos, wie z.B. Videoausrüstung, Raumerfassung, Bild- und Tonaufnahme sowie die anschließende Videoverarbeitung und Einsatzmöglichkeiten der Videos in Forschung und Lehre. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten dabei selbst tätig werden und den Seminarraum mit Video- und Tonaufnahmegeräten beispielhaft für eine Probeaufnahme präparieren und die dabei gewonnenen Aufnahmen direkt in einem Videoschneideprogramm bearbeiten. Diese praktische Herangehensweise wie auch die vielen Informationen, die Daniel Prantl aus seiner Praxiserfahrung mitbringen konnte, wurden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmer als sehr positiv bewertet, so dass das neue Wissen nun in die Erstellung von eigenen Unterrichtsvideos einfließen soll.

Am Abend waren Interessierte zu einem öffentlichen Vortrag zum Thema "Lehramtsstudierende lernen durch Unterrichtsvideos - Theorie, Forschung und praktische Umsetzung" an der Universität Stuttgart eingeladen. Als Referent konnten die Initiativbeteiligten Dr. Jürgen Schneider von der Universität Tübingen gewinnen. Jürgen Schneider präsentierten den zahlreichen Gästen Einblicke in theoretische, methodische und analytische Aspekte des Einsatzes von Unterrichtsvideos und der damit verbundenen generellen Frage an den Theorie-Praxis-Transfer in der Lehrerbildung. Im Anschluss an den Vortrag bot ein Empfang die Möglichkeit, sich über die Themen des Workshops und des Vortrags ausführlich auszutauschen.

Dr. Jürgen Schneider stellt die Präsentation zu seinem Vortrag allen Interessierten zur Verfügung.

Arbeitstagung "Inklusion trifft Fachdidaktik", Ludwigsburg, 7. Februar 2017

Die PSE-Partner bauen im Rahmen des Verbundprojekts „Lehrerbildung PLUS“ eine „Arbeitsstelle Inklusive Schulpädagogik und Didaktik“ auf. Die Arbeitsstelle hat im Rahmen des Projekts u.a. die Aufgabe, Einrichtungen und Personen, die sich innerhalb der Lehrerbildung mit Fragen zu „Inklusion“ und „Heterogenität“ beschäftigen, zu vernetzen und zu unterstützen. Am 7. Februar 2017 fand auf Einladung der Arbeitsstelle die ganztägige Arbeitstagung „Inklusion trifft Fachdidaktik“ statt. Das Angebot richtete sich an Lehrende der am Verbundprojekt beteiligten Hochschulen, die sich mit fachdidaktischen Fragestellungen auseinandersetzen. Mit mehr als zwei Dutzend Lehrenden war ein Teilnehmerkreis versammelt, der sich durch Expertise in unterschiedlichen Lehrämtern und jeweiligen fachdidaktischen Zugängen auszeichnete. Das große Interesse belegt, dass die schulische Praxis mit der wachsenden Heterogenität in den Schülergruppen und der Idee, individuelle Förderung an jeder Schulart zu ermöglichen, verstärkt Anlass gibt, auch fachdidaktisch darauf zu reagieren.

Im Anschluss an eine Begrüßung durch Prof. Dr. Jörg Keßler, Prorektor der PH Ludwigsburg und Projektleiter von „Lehrerbildung PLUS“, stellte Katja Weber (PH Ludwigsburg) das EU-Projekt „TdiverS“ vor. Drei Jahre lang arbeite die Projektgruppe an Beispielen für inklusive (Fach-)Praxis. Hintergrundinformationen zum Verhältnis von allgemeiner und Fachdidaktik sowie den Entwicklungslinien einer inklusiven Didaktik, eingebracht durch Peter Hudelmaier-Mätzke, legten die Grundlage für die Gespräche in den Arbeitsgruppen.

Der intensive und tiefgehende Austausch zeigte, dass die Theoriebildung zum Umgang mit Heterogenität und Vielfalt in den einzelnen Fachdidaktiken unterschiedlich weit entwickelt ist. Er machte auch deutlich, dass Impulse aus einer allgemeinen inklusiven Didaktik für die einzelnen Fachdidaktiken nutzbar gemacht werden können. Als anregend und ausgesprochen wertvoll wurde von den Teilnehmenden der Austausch in einem solch breit aufgestellten Kreis bewertet. Gerade während der aktuell wahrgenommenen Veränderungen der Schulwirklichkeit erscheint solch ein Austausch besonders sinnvoll. Entsprechend wünschten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer weitere Arbeitstagungen dieser Art.

Neujahrsauftakt 2017, Stuttgart, 20. Januar 2017

„Studium und Professionswissen von Lehramtsstudierenden: Gleiches und nur scheinbar Gleiches“ lautete der spannende Titel des Vortrags von Prof. Dr. Günter Nold, der im Zentrum des Neujahrsauftakts der PSE-Stuttgart Ludwigsburg stand. In seinem hochinteressanten Vortrag ging Nold der Frage nach der Gleichartigkeit von Professionswissen über Fachgrenzen hinweg nach und gewährte erkenntnisreiche Einblicke in die Ergebnisse zweier empirischer Forschungsprojekte zur Entwicklung des Professionswissens von Lehramtsstudierenden. Dabei ging er auf die Darstellung und Entwicklung des fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen und pädagogischen Wissens an den Beispielen von Englisch und Mathematik ein. Positive Rückmeldung erhielt die PSE Stuttgart-Ludwigsburg auch durch den Schlusssatz des Vortrags von Prof. Nold, dass eine Verbreiterung des Studienangebots sich meist positiv auf die Entwicklung der Lehramtsstudierenden ausgewirkt habe. Besonders mit Blick auf die curriculare Kooperation, die die PSE-Verbundhochschulen anstreben, fand der Vortrag große Resonanz und inspirierte die Gäste zu angeregten Diskussionen– sowohl im Hörsaal als auch im Foyer, in das die Projektleitung zu einem gemeinsamen Umtrunk eingeladen hatte.

Mit der Abendveranstaltung eröffnete die PSE Stuttgart-Ludwigsburg das zweite Jahr ihrer Aktivitäten. Darauf nahmen Prof. Dr. Cathleen Kantner, Prorektorin an der Universität Stuttgart und Projektleiterin, und Prof. Dr. Jörg-U. Keßler, Prorektor an der PH Ludwigsburg und Projektleiter, in ihrer Begrüßung Bezug. Sie führten die Erfolge auf, die die Partnerhochschulen in ihren gemeinsamen Projekten „Lehrerbildung PLUS“ und „KOALA“ bereits verzeichnen können. Die Projektleitung dankte allen an den Verbundprojekten direkt oder indirekt beteiligten Hochschulmitglieder in Forschung, Lehre und Verwaltung für das im zurückliegenden Jahr Geleistete und lenkte den Blick auf die anstehenden Aufgaben, die die Partner in den kommenden Monaten gemeinsam angehen werden.

Workshop/Vortrag "Heterogenitätsperspektiven", Ludwigsburg, 24. November 2016

Gemeinsam richteten die PSE Stuttgart-Ludwigsburg und das Maßnahmenpaket 6 des Verbundprojekts "Lehrerbildung PLUS" am 24. November 2016 eine öffentliche Veranstaltung zum Thema "Heterogenitätsperspektiven, Menschenrechte und pädagogisches Selbstverständnis“ aus. Referentin war Dr. phil. Katja Neuhoff von der Hochschule Düsseldorf, eine ausgewiesene Expertin für die Themen Ethik, Menschenrechte und Bildung als Menschenrecht.

Im Rahmen eines Workshops zum Thema "Heterogenität - Inklusion - Diversität - Differenz - Gerechtigkeit: Menschenrechtliche Sondierungen“ entwickelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine dezidiert menschenrechtliche Perspektive auf diese Begriffe und Konzepte, um eine sozialethische Grundlage für die fünf im aktuellen Diskurs kursierenden Schlagworte zu erhalten. Dass Gerechtigkeit und Menschrechte in einem Spannungs- und Ergänzungsverhältnis stehen, wurde als wichtiger Befund klar herausgearbeitet.

Auch der anschließende öffentliche Vortrag zum Thema "Menschenrecht auf Bildung: Menschenrechtssystematik trifft Lehrer*innenbildung“ lieferte wegweisende Orientierungspunkte sowie wichtige Grundlagen, um eine Brücke zwischen dem Menschenrechtsansatz und den Erziehungswissenschaften zu bauen. Dabei lotete Katja Neuhoff aus, welche Impulse sich aus einer menschenrechtlichen Systematik, insbesondere des Menschenrechts auf Bildung, für die Lehrerbildung gewinnen lassen. Im Fokus stand die weit reichende Frage: Lässt sich die Erziehungswissenschaft als Menschenrechtsprofession denken?

Aus Sicht der Projektbeteiligten war die Veranstaltung gelungen sowie äußerst anschlussfähig an die vielschichtige Thematik "Inklusive Bildung und Heterogenität“ im MP 6 und ermöglichte eine fundierte Einführung in einen menschenrechtsbasierten Inklusionsbegriff.

Klausurtagung "Lehrerbildung PLUS" 2016, Bad Urach, 22.-23. November 2016

Sich über Inhalte und Erfahrungen austauschen, sich persönlich kennenlernen, Netzwerke über Fach- und Hochschulgrenzen hinweg knüpfen: Diese Ziele standen im Mittelpunkt der ersten Klausurtagung, zu der sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Teilprojekte von „Lehrerbildung PLUS“ vom 22. bis 23. November 2016 in Bad Urach trafen. Nach einer kurzen Einführung durch den PSE-Geschäftsführer und die Projektmanagerinnen präsentierten die Projektbeteiligten ausführlich ihre jeweiligen Arbeitsgebiete. Auf die Vorträge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten intensive Diskussionen. Die Projektbeteiligten empfanden die konzentrierte Zusammenarbeit am Fuße der Schwäbischen Alb als produktiv und impulsgebend.

Die Beteiligten des Verbundprojekts „Lehrerbildung PLUS“ treffen sich jährlich zu einer Klausurtagung, die in wechselnden Formaten Raum und Gelegenheiten bietet, das Verbundprojekt im intensiven Diskurs weiterzuentwickeln.