Innovationsinitiativen

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Im Rahmen sog. Innovationsinitiativen können Fachvertreter*innen mit Kolleg*innen aus den PSE-Partnerinstitutionen gemeinsame Vorhaben zur Verbesserung der Lehrerbildung auf den Weg bringen oder auch Studierende die Gelegenheit erhalten, gemeinsam eine innovative Idee umzusetzen. Um eine Förderung zu erhalten, ist es Voraussetzung, dass es sich jeweils um eine gemeinsame Initiative von Mitgliedern von mindestens zwei der fünf Partnerinstitutionen handelt.

Die geförderten Projekte müssen qualitativ hochwertig und innovativ sein, die übergreifenden Ziele der PSE befördern und die thematischen Schwerpunkte der PSE vertiefen. Die Projektverantwortlichen von „KOALA“ freuen sich auf innovative Kooperationen von Lehrenden oder Studierenden, die fachwissenschaftliche, fachdidaktische oder bildungswissenschaftliche Zugänge beinhalten können, sowie auf interdisziplinäre Vorhaben mehrerer Fächer zu einer übergreifenden Fragestellung. Denkbare Initiativen sind etwa:

  • Die Entwicklung gemeinsamer hochschulübergreifender Studienangebote oder die kooperative Weiterentwicklung von bereits bestehenden Lehrveranstaltungen,
  • hochschulübergreifende Tagungen und Workshops zu fachbezogenen oder fachübergreifenden Themen der Lehrerbildung,
  • Initiativen zur besseren Vernetzung der Lehramtsstudierenden untereinander,
  • kooperative Forschungsprojekte im Themenfeld Lehrerbildung.

 

Alle Informationen zur aktuellen Ausschreibung für das Jahr 2021 finden Sie hier

 

Die erfolgreich beantragten KOALA Innovationsinitiativen für 2020 sind untenstehend aufgelistet. 

PD Dr. Felix Heidenreich (US) und Prof. Dr. Florian Weber-Stein (PL): Demokratie digital

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Demokratie zwischen Spiel und Game. Leitmetaphern und Praktiken demokratischer Coopetition – analog und digital

Der Übergang vom analogen „Spiel” zum digitalen „Game” und dessen Bedeutungen für die Demokratie sollen im Zentrum einer Tagung stehen, die den Begriff „gamification” aus der Perspektive der politischen Theorie und der politischen Bildung thematisiert. Wie unterscheiden sich digitale Spiellandschaften von ihren analogen Vorgängern? Und wie wirkt sich dieser Übergang auf die politische Praxis wie die politische Bildung aus? Die geplante Tagung will diese Fragen in drei thematischen Blöcken diskutieren:
1) Spiel und Demokratie aus Perspektive der Politischen Theorie: Welche Bedeutung kommt der Spiel-Metapher für demokratietheoretische Erwägungen zu?
2) Vom Spiel zum Game: Welche Kontinuitäten, welche Innovationen verbinden sich mit der Digitalisierung der Spielpraxis? Welche politischen Dimensionen haben Computerspiele; auf welche Weise ist Politik in diesen Spielen repräsentiert?
3) Gamification in der politischen Bildung: Wie lässt sich gamification in der politischen Bildung nutzen? Welche Potenziale, welche Gefahren gehen mit diesem Trend einher? Hierzu sollen exemplarische Fallstudien und empirische Studien zur Wirksamkeit von Games vorgestellt werden. Die gemeinsame Tagung soll die bestehende Kooperation der Universität Stuttgart /IZKT (Herr Heidenreich) und der PH Ludwigsburg (Herr Weber-Stein) weiter intensivieren. Es ist geplant, die Tagung in Lehrveranstaltungen an den Standorten zu integrieren.

Kontakt: felix.heidenreich@izkt.uni-stuttgart.de   florian.weber-stein@ph-Iudwigsburg.de

Laufzeit: 01.10.2020 bis 30.09.2021

Dr. Martin Kenner (US) und Prof. Dr. Florian Weber-Stein (PL): Politikdidaktischer Diskurs

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Politikdidaktischer Diskurs zur Theorie-Praxis-Reflexion von Studierenden

Praktikumsbegleitende Lehrveranstaltungen stehen vor der Herausforderung, in einem begrenzten Zeitraum wirksame Anregungen für einen Theorie-Praxis-Transfer zu organisieren. Umso wichtiger erscheint es, diese Lehrmodule auf eine gut begründete lerntheoretische Basis zu stellen. Der im KOALA-Projekt präferierte 4C/ID-Ansatz (Van Merriënboer 1997; Kirschner & Van Merriënboer 2008) bietet für die Bewältigung dieser Aufgabe vielversprechende Anknüpfungspunkte. Auf der Grundlage des 4C/ID-Ansatzes wird das bisherige Curriculum zunächst evaluiert. In einem ersten Schritt soll ein Lehrbereich grundlegend neu konzipiert und auf seine Wirksamkeit empirisch untersucht werden.

Van Merriënboer, J. (1997): Training complex kognitive skills: A four-component instructional design model for technical training. Englewood Cliffs, NJ: Educational Technology Publications.
Kirschner, P.A./Van Merriënboer, J. (2008): Ten steps to complex learning a new approach to instruction and instrucional design. London: Routledge.

Kontakt: kenner@bwt.uni-stuttgart.de  florian.weber-stein@ph-Iudwigsburg.de

Weitere Beteiligte: Dr. Svitlana Mokhonko (US), Simone Bub-Kalb (SAFL Stuttgart), Natascha Rosenau (SAFL Stuttgart), Florian Benz (SAFL Esslingen), Dr. Isabell Thaidigsmann (US)

Laufzeit: 01.08.2020 bis 31.07.2021

Melanie Elze (PL) und Christina Michalak (US): Mentoringprogramm

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Mentoringprogramm für Promovierende, Postdocs und Juniorprofessorinnen in den Bildungswissenschaften und den Fachdidaktiken / Nachwuchsförderung

Die KOALA-Mittel werden beantragt für die Pilotierung eines Mentoring-Programms für Nachwuchswissenschaftlerinnen im Bereich der Bildungswissenschaften bzw. Fachdidaktiken. Dies geschieht durch eine Kooperation der Gleichstellung an der PH Ludwigsburg mit dem Fachbereich Bildungswissenschaften der Universität Stuttgart. Ziel ist, wissenschaftlich interessierten Studentinnen (ab ca. 4. Semester im Bachelor), Doktorandinnen und Post-Docs Möglichkeiten einer wissenschaftlichen Laufbahn aufzuzeigen, beim Prozess der Selbstklärung zu unterstützen, inhaltliche und methodische Kompetenzen zu erweitern und durch hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen als Mentorinnen begleiten zu lassen. Dadurch öffnen sich Zugänge zur fachlichen Community; der Aufbau von Netzwerken wird gefördert. Besonderes Augenmerk soll auf der Vereinbarkeit einer wissenschaftlichen Karriere mit Familienaufgaben liegen. Die Dauer des Mentoring-Programms erstreckt sich über ein Jahr. Die Konzeption und die pilotweise Durchführung des Mentoring-Programms erfolgt mit begleitender Evaluationsforschung. Damit soll gewährleistet werden, dass das Programm, wenn es verstetigt wird, wirklich an den Bedürfnissen der Zielgruppe orientiert ist. Beantragt werden die Mittel für eine Planungsphase (Sommersemester 2020) sowie das erste halbe Jahr des Mentoring-Programms (Wintersemester 2020/2021). In 2020 soll ein Antrag auf Weiterförderung bis Abschluss des Pilotjahrgangs und der Endevaluation gestellt werden.

Kontakt: melanie.elze@ph-ludwigsburg.de   christina.michalak@ife.uni-stuttgart.de

Laufzeit: 01.04.2020 bis 31.03.2021

Dr. Frank Brosow (PL) und Apl. Prof. Dr. Andreas Luckner (US): Lehrpraxis-Inklusion

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Empirische Studie zu Lehrpraxis und Inklusion in der Fächergruppe Philosophie/Ethik

Zur Abstimmung zwischen 1. und 2. Ausbildungsphase wird eine belastbare Zahl von qualitativen Leitfadeninterviews mit Vertreter*innen von fach- und studiengangsrelevanten Studienseminaren aus allen Bundesländern geführt. Es wird erfragt, in welchen Bereichen der Ausbildung von Philosophie- und Ethiklehrkräften die Verantwortlichen der 2. Ausbildungsphase die größten Probleme sehen und ob bzw. inwiefern die bereits ergriffenen Maßnahmen zur evidenzbasierten Professionalisierung der ersten Ausbildungsphase im Zuge des ‘Ludwigsburger Modells’ (KOALA 2018 & 2019) als geeignete Lösungswege für diese Probleme angesehen werden. Schwerpunkte der Interviews liegen auf der Gestaltung des ISP-Begleitseminars und auf konkreten Ängsten und Problemen, die in der Praxis im Kontext des Themenfeldes ‘inklusive Bildung’ entstehen. Basierend auf den Interviews wird eine qualitative Befragung von ehemaligen Absolvent*innen der PH Ludwigsburg/Universität Stuttgart stattfinden, um auch deren Perspektive einzubeziehen. Parallel zu dieser Studie werden im SoSe 2020/ WiSe 2020_21 an beiden Partnerhochschulen Lehraufträge zum Thema ‘Philosophische Aspekte von Inklusion’ erteilt, die Studierenden aller Fächer offenstehen und kasuistische Forschungswerkstätten enthalten. Diese dienen der Reflexion der eigenen Professionsethik, enden je mit einer Abschlusstagung zum Austausch sonderpädagogischer und philosophisch-ethischer Expertise und ermöglichen die Erstellung und Erprobung eines praxisnahen Konzeptes für das ISP-Begleitseminar.

Kontakt: brosow@ph-ludwigsburg.de  luckner@philo.uni-stuttgart.de

Weitere Beteiligte: Prof. Dr. Dr. Matthias Rath (US), PD Dr. Sven Sauter (PL), Dr. Inga Tappe (PL), Patrick Maisenhölder (US), Dr. Hauke Behrendt (US)

Laufzeit: 01.03.2020 bis 28.02.2021

Prof. Dr. Annette Hofmann (PL) und Dr. Uwe Gomolinsky (US): Olympic Studies Day

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Olympic Studies Day (Wanderausstellung, wissenschaftliche Workshops, Podiumsdiskussionen)

Der 23. Juni ist weltweit der offizielle Olympic Day des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Seit 2019 führen einige universitäre Sportwissenschaftliche Institute in Deutschland den sogenannten Olympic Study Day an diesem Tag durch. Da 2020 die Olympischen Spiele in Tokio stattfinden werden, soll in Kooperation des Institut für Sportwissenschaft der Universität Stuttgart und der Abteilung Sport der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg auch ein solcher Tag organisiert werden. Es wird ein für beide Hochschulen geöffnetes Hauptseminar für die Masterstudiengänge der beiden Fächer angeboten werden, die u.a. auch die Inhalte des Olympic Studies Day ausarbeiten bzw. sich inhaltlich einbringen sollen. Dabei wird ein interdisziplinärer Fokus gesetzt, der die Bereiche Geschichte – Pädagogik – Soziologie und evtl. Philosophie mit Bezug auf die Olympische Bewegung, berücksichtigt. Die Veranstaltung soll sich über einen Tag ziehen und wird an der PH Ludwigsburg organisiert. Dabei ist geplant,
– die vom Landesarchiv Baden-Württemberg 2019 erarbeitete Wanderausstellung “Olympische Spiele: Architektur und Gestaltung. Berlin – München – Stuttgart” an der PH Ludwigsburg zu zeigen.
– die Durchführung eines wissenschaftlichen Workshops mit olympischen Bezügen mit mind. drei ausgewiesenen Sportwissenschaftler/innen
– Podiumsdiskussion mit Spitzensportler/innen, die über die Kooperation mit dem ´Olympia Stützpunkt Stuttgart´(OSP) an einer der beiden Hochschulen eingeschrieben sind.

Kontakt: nettehof@ph-ludwigsburg.de   uwe.gomolinsky@inspo.uni-stuttgart.de

Laufzeit: 15.04.2020 bis 15.07.2020

Prof. Dr. Annette Hofmann (PL) und Dr. Uwe Gomolinsky (US): Sportunterricht und Digitalisierung

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Sportunterricht und Digitalisierung – zwei flüchtige Bekannte?

Für die Lehrkräfte an Hochschulen ist es eine Herausforderung und Chance, durch den gezielten Einsatz im Unterricht die Studentinnen und Studenten darin zu unterstützen, mit diesen Medien kompetent, zielgerichtet und verantwortungsvoll umzugehen. Die Initiative möchte genau hier ansetzen und die zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer auf die Digitalisierung in der Schule vorbereiten. Um Vorbehalte von Lehramtsstudierenden zum Einsatz von digitalen Medien in der Lehre abzubauen, sollen die Einsatzmöglichkeiten von Tablets und Smartphones in der Sportpraxis untersucht werden. Dazu werden zu Beginn der Initiative Apps mit Bezug zum Sportunterricht recherchiert, kategorisiert und auf deren Relevanz überprüft. Ausgewählte digitale Unterrichtstools werden dann unterrichtsbegleitend in Bewegungsfeldern des Sports erprobt und evaluiert. Schwerpunkte sind dabei:
(a) die Demonstration von Bewegungsbildern,
(b) die Analyse von individuellem Bewegungslernen und
(c) das Tablet als Medium für selbständiges Lernen.
Um dieser Initiative Nachhaltigkeit zu verleihen, steht am Ende der Förderphase eine Fort- bzw. Weiterbildungsmaßnahme für alle an der Praxisausbildung der beiden Hochschulen beteiligten Dozierenden. Hier werden die Ergebnisse der erprobten digitalen Unterrichtstools im Sportunterricht vorgestellt und ausgetauscht und die Dozierenden in der Handhabung dieser Tools praktisch geschult. Die Adressaten dieser Initiative sind gleichermaßen Lehrende und Studierende.

Kontakt: nettehof@ph-ludwigsburg.de   uwe.gomolinsky@inspo.uni-stuttgart.de

Weitere Beteiligte: Prof. Dr. Nadja Schott (US), Anja Marquardt (PL), Robert Reinl (US)

Laufzeit: 01.01.2020 bis 31.12.2020

Prof. Dr. Jörg-U. Keßler (PL) und Prof. Dr. Marc Priewe (US): Flipped Classrooms for Intercultural Learning

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Flipped Classrooms for Intercultural Learning

Die Initiative entwickelt und erprobt die Theorie- und Forschungsbasis für Flipped Classrooms zur Stärkung interkultureller Kompetenz (IKK). Lehrende und Lehramtsstudierende beider Hochschulen setzen sich gemeinsam im Rahmen eines Workshops mit best practices für die Gestaltung eines Flipped Classroom auseinander. Auf den Workshop aufbauend werden in 1-2 Seminaren (Universität Stuttgart/PH Ludwigsburg) gemeinsam mit unseren Studierenden Materialien für einen Flipped Classroom zum Thema “Global Citizenship” entwickelt, die wir dann im darauf folgenden Semester als Flipped Classroom-Angebot im Rahmen unseres gemeinsamen Maßnahmenpakets ausbringen. Im Anschluss an das Projekt werten wir das Ergebnis aus und formulieren best practice Empfehlungen zur Veröffentlichung im Maker Space der PSE.

Kontakt: kessler@ph-ludwigsburg.de   marc.priewe@ilw.uni-stuttgart.de

Weitere Beteiligte: Richard Powers (US), Moritz Jahraus (PL), Dr. Saskia Schabio (US)

Laufzeit: 01.01.2020 bis 31.12.2020

Prof. Dr. Ronny Nawrodt (US) und Prof. Dr. Erich Starauschek (PL): Vernetzung der Lehramtsstudierenden PL und US

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Vernetzung der Lehramtsstudierenden an der PH Ludwigsburg und der Universität Stuttgart

Ziel unserer KOALA-Initiative ist der Ausbau der Vernetzung der Studierenden im Fach Physik an der Universität Stuttgart sowie der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg sowohl semester- als auch hochschulübergreifend. Hierzu sollen die Aktivitäten aus 2019 fortgeführt werden. Es werden an beiden Hochschulstandorten attaktive Vortragsthemen im Bereich der Lehramtsausbildung sowie Erfahrungsberichte aus Referendariat und Schulpraxis organisiert und für alle Studierenden angeboten. Die Erfahrung hat gezeigt, dass pro Semester 2 solche Veranstaltungen von den Studierenden angenommen und nicht als Mehrbelastung empfunden werden. Darüber hinaus wird pro Semester eine Veranstaltung zum Besuch einer Großforschungseinrichtung bzw. eines Hochschulstandorts ermöglischt. Hier wird einer Gruppe von 25 Studierenden ermöglicht, moderne Forschungseinrichtungen bzw. Hochschulstandorte zu besuchen und mit lehramtsspezifischen Kontaktpersonen sich auszutauschen. Beispiele wären hier CERN, ein Fusionsreaktor, Teilchenbeschleuniger, etc. Die Entscheidung, welche Einrichtung besucht wird, sollen die Studierenden selbst treffen und ihren Interessenslagen anpassen.

Kontakt: r.nawrodt@physik.uni-stuttgart.de   starauschek@ph-ludwigsburg.de

Laufzeit: 01.04.2020 bis 31.03.2021

Thomas Baumhakl (PL), Prof. Dr. Steffen Schaal (PL) und Prof. Dr. Johannes Steidle (UH): Projekt 3BiPart!-Streuobst

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Projekt 3BiPart!-Streuobst: Lebens- und Nutzungsraum Streuobstwiese mit Bildungspartnern interdisziplinär begreifbar machen

3BiPart!-Streuobst: Lebens- und Nutzungsraum Streuobstwiese mit Bildungspartnern interdisziplinär begreifbar machen“ soll sowohl ein Bewusstsein für die Vielfältigkeit dieses Ökosystems entfalten als auch dessen umfangreiche Nutzungsmöglichkeiten aufzeigen. Es wird erstmals ein hochschulübergreifendes interdisziplinäres Lehrangebot der Abteilungen Technik und Biologie der PH Ludwigsburg mit der Universität Hohenheim geschaffen. Die digitalen Möglichkeiten des Blended learning werden im Projekt voll ausgeschöpft, um die räumliche Distanz der Hochschulen und Streuobstwiesen zu überwinden und multimediale Materialien zu erstellen, die über die Bildungspartner erprobt und weiterverwendet werden. Die Ergebnisse werden über Moodle in Text und Bild dokumentiert, kommentiert und reflektiert. Die Fertigung von Insektenhotels, Vogelnistkästen und Werkstücke aus Obstbaumholz werden in den Technik-Werkstätten der PH Ludwigsburg umgesetzt. Durch diese intensive und interdisziplinäre Vernetzung wird sowohl weit über die Fachgrenzen hinaus gelernt als auch persönliche Kontakte entscheidend ausgebaut. Der Zeitrahmen orientiert sich am Jahreszyklus auf der Streuobstwiese von Frühling bis Winter. Das Projekt birgt nicht nur das Potential die Lehre an den beteiligten Hochschulen gewinnbringend miteinander zu verbinden, sondern auch ein innovatives Lehr-Lernkonzept zu mehrperspektivischem ganzheitlichem Lernen zu etablieren.

Kontakt: thomas.baumhakl@ph-ludwigsburg.de   schaal@ph-ludwigsburg.de   jsteidle@uni-hohenheim.de

Weitere Beteiligte: Dr. Christian König (UH), Dr. Sonja Schaal (PL)

Laufzeit: 03.02.2020 bis 30.11.2020

Jun.-Prof. Dr. Michael Weyland (PL), Dr. Klaas Macha (US) und Prof. Dr. Kristina Kögler (UH): WIWI-DIGITAL#VERNETZT

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WIWI-DIGITAL#VERNETZT

Die digitale Transformation ist eines der Megathemen der heutigen Zeit und betrifft insbesondere auch das gesellschaftliche Subsystem Schule, wo es unmittelbare Herausforderungen an eine zeitgemäße Lehrerbildung stellt. Im geplanten Projekt “WIWI-DIGITAL#VERNETZT” werden die neuesten Entwicklungen im Bereich digitalen schulischen Lernens aufgegriffen und für Studierende greif-, lern- und erlebbar gemacht Dazu möchten wir erstmalig eine Kooperation zwischen den drei Standorten der PSE, der PH Ludwigsburg und den Universitäten Hohenheim und Stuttgart initiieren. Wir planen auf Basis eigener Vorarbeiten zwei vernetzte Teilprojekte. Das erste Teilprojekt knüpft an die Bedeutung des Mediums Video als einer zentralen Komponente von digitalem Lernen an. Hier sollen gemeinsam mit Studierenden kleine Erklärvideos, so genannte Wissens-Floater erstellt werden. Für die fachdidaktische und technische Gestaltung der Erklärvideos wird mit Christiane Schopf von der WU Wien eine einschlägige Expertin für einen Workshop gewonnen. Das zweite Teilprojekt nimmt die digitale Weiterentwicklung eines elektronischen Schulbuchs in den Blick. Hierzu konnten wir Manuel Froitzheim von der Universität Siegen für einen Workshop gewinnen, der selbst ein elektronisches Schulbuch entwickelt hat, und sich bereit erklärt hat mit den Studierenden gemeinsam Einsatzmöglichkeiten, Potenziale, aber auch Grenzen des Mediums auszuloten.

Kontakt: michael.weyland@ph-ludwigsburg.de   klaas.macha@ivr.uni-stuttgart.de   kristina.koegler@uni-hohenheim.de

Laufzeit: 01.01.2020 bis 31.12.2020