Inklusion
Schulen sind Orte gesellschaftlicher Vielfalt. Unterschiedliche soziale Herkünfte, Sprachen, kulturelle Prägungen, Geschlechter, Religionen sowie individuelle Lern- und Lebensvoraussetzungen prägen den schulischen Alltag. Diese Heterogenität ist keine Ausnahme, sondern Normalität. Das Querschnittsthema Inklusion greift diese Realität als leitende Perspektive der Lehrkräftebildung auf.
Diversität beschreibt die Vielfalt von Lebenslagen und Lernvoraussetzungen. Inklusion geht darüber hinaus: Sie formuliert den Anspruch, allen Lernenden chancengerechte Teilhabe zu ermöglichen und strukturelle Barrieren abzubauen. Inklusion ist damit die pädagogische Antwort auf gesellschaftliche Diversität und Grundlage professionellen Handelns in Schule und Unterricht.
Das Querschnittsthema Inklusion bündelt und vernetzt entsprechende Lehrangebote, Projekte und Entwicklungsinitiativen innerhalb der Professional School of Education (PSE). Ziel ist es, diversitätssensible und inklusive Perspektiven systematisch in Studium und Lehre zu verankern und Studierende auf die professionelle Gestaltung heterogener Lernsettings vorzubereiten.
Eine zentrale Ausgestaltung bildet das Studienprofil Diversitätssensible Pädagogik und Didaktik (DiPDi). Es verbindet theoretische Grundlagen mit praxisorientierter Reflexion und unterstützt Studierende dabei, inklusive und wertschätzende Unterrichtskonzepte zu entwickeln.