Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)

Handlungen haben Konsequenzen. Für einen selbst, das persönliche Umfeld, aber auch die Umwelt und nachfolgende Generationen. Schulen als Bildungsort sind Weg- und Richtungsweiser für die Zukunft und legen als solche den Grundstein für die Weiterentwicklung von Kindern und Jugendlichen und damit der Gesellschaft. Sie sollen junge Generationen dazu befähigen, die Auswirkungen des eigenen Handelns zu verstehen und verantwortungsvolle Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Diese Aufgabe wird im Querschnittsthema „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ als Leitperspektive für die Lehrkräftebildung verfolgt.

„Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ ist ein gesamtheitliches Konzept, das darauf abzielt Schüler und Schülerinnen zum kritischen Denken und zur Reflektion anzuregen, so dass sie die Konsequenzen des eigenen Handelns verstehen, um die Zukunft aktiv, verantwortungsbewusst und ressourcenschonend zu gestalten. Sie schauen „über den eigenen Tellerrand hinaus“, reflektieren unterschiedliche Perspektiven und Interessen und treffen so nachhaltige Entscheidungen in einem ökologischen, ökonomischen und sozialen Kontext. „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ beschränkt sich daher nicht auf einzelne Unterrichtsinhalte, sondern umfasst die gesamte Institution Schule und spiegelt sich bereits in Kleinigkeiten wie der Gestaltung des Schulhofs, dem Umgang mit Ressourcen aber auch der Gesprächskultur an der Schule wider.

Das Querschnittsthema „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ bündelt und vernetzt entsprechende Lehrangebote, Projekte und Workshops innerhalb der Professional School of Education Stuttgart-Ludwigsburg. Angebote sollen transparent dargestellt und der Zugang zu diesen erleichtert werden, um das Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ systematisch in Studium und Lehre zu verankern und angehende Lehrkräfte auf einen Reflektion- und Empathie-anregenden Unterricht vorzubereiten.