Alle News im Überblick

29. Mai 2019; PSE-Geschäftsstelle

Beschreibung

Inklusives Denken und Handeln befördert ein teilhabe-freundliches und diskriminierungsfreies gesellschaftliches Gefüge. Schulische und außerschulische Bildungsarbeit spielen hier eine besonders bedeutende Rolle.

Pädagog*innen sehen sich daher vor die Aufgabe gestellt, nicht nur ihre berufliche, sondern auch ihre professionelle Praxis stets zu hinterfragen. Aber wie kann dies gelingen?

Dieser Frage wollen in der Ideenwerkstatt ‚DOING INCLUSION‘ nachgehen. Die Ideenwerkstatt ist von der Annahme getragen, dass eine ethnografische Perspektive auf schulische und außerschulische Bildungsarbeit eine geeignete und zielführende Methode bietet, um Bildungsakteur*innen für einen gesellschaftlichen Wandel zu stärken.

Die angehenden Pädagog*innen erproben, wie sie den wissenschaftlichen Dreierschritt Beobachten- Analysieren-Reflektieren produktiv für ihre eigene Professionalisierung nutzen können. Den Leitfaden der Ideenwerkstatt bildet die Frage: Welche Rolle spielen wir als Pädagog*innen bei der Hervorbringung sozial wirksamer Kategorien, bei der Aktualisierung gesellschaftlicher Strukturen sowie bei der Gestaltung inklusiven Wissens und Handelns?

Vorhaben

Am Samstag, den 8. Juni werden sich drei Kurse, die von Kathrin Leipold Julika Thomas und Sven Sauter angeleitet werden, aus der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit zum Thema Inklusion miteinander austauschen. Auftakt bildet der Vortrag von Dr. Lina Franken (Universität Hamburg) zum Thema „Beruf oder Berufung? Lehrkräfte und Pädagog*innen zwischen Anspruch und Realität“. Daran anschließend, werden die Seminare in drei gemischte Gruppen eingeteilt, um ihre Erfahrungen zur Methode Beobachten-Analysieren-Reflektieren miteinander auszutauschen. Im Abschluss halten die drei Seminare die Ergebnisse ihres Seminars und ihrer jeweiligen Exkursionen als Präsentation fest. Wobei zwei Gruppen bereits ethnographische Einsichten gemacht haben, die andere Gruppen in der folgenden Woche auf Exkursion gehen wird.

Ziel

Die Ideenwerkstatt bildet den Abschluss des Maßnahmenpakets 6.1 des Teilprojektes „ Inklusive Bildung und Heterogenität“ im Verbundprojekt Lehrerbildung PLUS. Wir wollen zeigen, wie wichtig transformative Fähigkeiten in der Lehrer*innenbildung sind und welches Potential in einer kulturanalytischen Perspektive auf pädagogische Praxis liegt.

Ablaufplan

9.00 bis 12.00 Uhr

 

Vortrag Lina Franken zum Thema „Beruf oder Berufung? Lehrkräfte und Pädagog*innen zwischen Anspruch und Realität“ mit anschließender Diskussion

Gruppenarbeiten der Seminarteilnehmer*innen zum Thema Beobachten, Analysieren, Reflektieren

12.00 bis 14.00 Uhr

 

Mittagspause

14.00 bis 16.00 Uhr

 

Erarbeitung von Präsentationen durch die Seminartelnehmer*innen: Welche Fragen wirft das Gelernte in Bezug auf pädagogisches Handeln auf? Inwiefern unterstützt der Dreischritt Beobachten-Analysieren-Reflektieren eine Professionalisierung von Pädagog*innen?

16.00 bis 17.00 Uhr

 

Abschluss und Präsentation der Ergebnisse / Offener Teil / Catering

  

Kontakt

Sven Sauter

Projektleiter „Inklusive Bildung und Heterogenität“

07141/140-918

sauter@ph-ludwigsburg.de

 

Kathrin Leipold

Projektmitarbeiterin

07141-140-7813

leipold@ph-ludwigsburg.de

 

Julika Thomas

Projektmitarbeiterin

Arbeitsstelle Inklusive Schulpädagogik und Didaktik

07141-140-248

julika.thomas@ph-ludwigsburg.de