Evaluation und Qualitätssicherung

im Verbundprojekt "Lehrerbildung PLUS"

Verantwortlich: Prof. Dr. Reinhold Nickolaus, Universität Stuttgart, Institut für Erziehungswissenschaft, Abteilung Berufs-, Wirtschafts- und Technikpädagogik

Im Maßnahmenpaket "Evaluation und Qualitätssicherung" arbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Stuttgart und der PH Ludwigsburg zusammen:

Evaluation der PSE: Kooperationseffekte und Kompetenzentwicklung der Studierenden

Leitung:
Prof. Dr. Reinhold NickolausUniversität Stuttgart, Institut für Erziehungswissenschaft, Abteilung für Berufs-, Wirtschafts- und Technikpädagogik

Bearbeitung:
Kerstin Norwig, Universität Stuttgart, Institut für Erziehungswissenschaft, Abteilung für Berufs-, Wirtschafts- und Technikpädagogik 
Florina Stefanica, Universität Stuttgart, Institut für Erziehungswissenschaft, Abteilung für Berufs-, Wirtschafts- und Technikpädagogik

Die Maßnahmen zur Erreichung der übergreifenden Ziele des Projekts „Lehrerbildung PLUS“ werden einer formativen und summativen Gesamtevaluation unterzogen. Im Fokus der formativen Evaluation stehen
1. die Funktionalität der PSE, besonders die Kooperationsqualität zwischen den beteiligten Institutionen, und
2. die inhaltliche Abstimmung des Lehrangebots, wobei hier die Fachdidaktiken die zentralen Schnittstellen bilden.
Dazu werden längsschnittlich angelegte Befragungen der PSE-Akteure sowie der Dozenten und Studierenden in den Fachdidaktiken durchgeführt. Ausgehend davon erfolgen projektbegleitend die Rückspiegelung von Optimierungsbedarfen und Aussagen zu qualitativen Veränderungen der Lehrerbildung durch die Einführung der PSE.

Ziele der summativen Evaluation sind die Untersuchung
1. des Professionswissens der Lehramtsstudierenden im Bachelor (Fach Mathematik) und
2. der Eingangsselektivität der Hochschulstandorte (Universität Stuttgart vs. PH Ludwigsburg) bzw. Studienfächer (Lehramt B.Sc. vs. Mathematik B.Sc.).
Methodisch ist eine längsschnittliche Testung der Lehramtsstudierenden vorgesehen. Eingesetzt werden Tests zu kognitiven Fähigkeiten, Fachwissen, fachdidaktischem und pädagogischem Wissen sowie Fragebögen zu Berufswahlmotiven und allgemeinen Informationen.
Erwartet werden
1. Erkenntnisse zur Entwicklung des Professionswissens und mögliche Erklärungsmodelle sowie
2. Aussagen zur Existenz von Eingangsselektivität zwischen den Institutionen bzw. den unterschiedlichen Studiengängen.

Qualitätssicherung und (System-)Akkreditierung

Leitung:
Prof. Dr. Ulf Kieschke, PH Ludwigsburg, Institut für Psychologie, Professur für Empirische Bildungsforschung
Dr. Susanne Klöpping, Universität Stuttgart, Leiterin der Stabsstelle Qualitätsentwicklung

Bearbeitung:
Dr. des. Lorraine Birr, PH Ludwigsburg
Marlene Scherfer, Universität Stuttgart, Stabsstelle Qualitätsentwicklung

Seit 2012 ist die Universität Stuttgart erfolgreich systemakkreditiert. Mit dem  Stuttgarter Evaluationsmodell (SEM) wurde ein System eingeführt, welches auf Ebene der Module, der Studiengänge und des Gesamtlehrkonzepts die Qualität sichert und Verbesserungsmaßnahmen initiiert. Auch die PH Ludwigsburg verfügt bereits über ein umfassendes Repertoire an Instrumenten und Prozessen zur Qualitätsentwicklung (QE) ihrer Studiengänge. Der Abschluss der Systemakkreditierung ist für das Wintersemester 2017/18 geplant.
Im Zuge von "Lehrerbildung PLUS" werden von den beteiligten Verbundhochschulen gemeinsam gestaltete Studienangebote und Master of Education-Studiengänge etabliert, welche mit der Umstellung auf die Bachelor-Master-Struktur der Akkreditierungspflicht unterliegen. Daher werden sie in die Systemakkreditierungsverfahren der Universität Stuttgart und der PH Ludwigsburg integriert und im jeweiligen internen  Qualitätsmangementsystem der Hochschule qualitätsgesichert.
Hiervon ausgehend besteht das Ziel des Maßnahmenpakets darin, die Qualitätsmanagementsysteme der Universität Stuttgart und der PH Ludwigsburg dort aufeinander abzustimmen, wo es im Sinne der Projektziele ebenso wie hinsichtlich der Akkreditierungsanforderungen sinnvoll und notwendig erscheint. Dies umfasst im Wesentlichen die inhaltliche und zeitliche Abstimmung bestehender und neu zu entwickelnder Evaluationsinstrumente als zentrale Elemente der Qualitätssicherung und -entwicklung der Lehrerbildung an beiden Verbundhochschulen. Sofern diesbezüglich noch Bedarf besteht, gilt es zudem die QM-Systeme um Elemente zu erweitern, die spezifisch auf die Lehrerbildung zugeschnitten sind. Dies geschieht jeweils gemäß den länderübergreifenden Vorgaben der KMK und des Akkreditierungsrats (z.B. hinsichtlich Studierbarkeit, Workload, Qualifikationszielen).